Steuernews von Heppe Steinborn Henczka

Steuernews: Bescheinigung für die Steuerermäßigung bei Energiesanierung

Wer seine selbstgenutzten vier Wände von einem Fachbetrieb energetisch sanieren lässt, kann ab diesem Jahr eine Steuerförderung erhalten. Vorausgesetzt: Das Fachunternehmen stellt eine entsprechende Bescheinigung aus.
Dafür muss ein amtlicher Vordruck verwendet werden, den das Bundesfinanzministerium Ende März auf seiner Homepage veröffentlicht hat. Handwerker und Energieberater müssen dieses Formular nutzen, andernfalls ist der Steuerbonus für den Kunden weg! Kunden sollten darauf achten, dass ihnen der Fachbetrieb die richtige Bescheinigung für die Steuererklärung aushändigt. Die Details: Nach § 35c EStG sind danach die Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen oder Geschossdecken, die Erneuerung der Fenster oder Außentüren, die Erneuerung bzw. der Einbau einer Lüftungsanlage, die Erneuerung einer Heizungsanlage, der Einbau von digitalen Systemen zur energetischen Betriebs- und
Verbrauchsoptimierung und die Optimierung bestehender Heizungsanlagen begünstigt. Zudem können auch Aufwendungen für so genannte Energieberater abgesetzt werden. Die konkreten Mindestanforderungen sind in einer gesonderten Rechtsverordnung festgelegt (ESanMV). Je Objekt beträgt die Steuerermäßigung 20 Prozent der Aufwendungen, insgesamt maximal 40.000 Euro. Allerdings erfolgt der Abzug von der Steuerschuld verteilt über drei Jahre. Die Steuerermäßigung gilt für energetische Sanierungsmaßnahmen, mit denen nach dem 31. Dezember 2019 begonnen wurde.

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